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Lehrlingsfindung 2019 – Wie es besser gelingen könnte..

Die Personalgewinnung von Lehrlingen bzw. Auszubildenden (DE) stellt viele Unternehmen vor neue Herausforderungen. Wo befindet sich gerade aktuell die Hauptproblematik? Gibt es plötzlich weniger Jugendliche, welche den Weg Richtung Handwerk einschlagen wollen? Was hat zu dieser Entwicklung geführt?

Die Entwicklung im deutschsprachigen Raum sind ähnlich. Das Angebot an Ausbildungsplätze bzw. Lehrstellen ist gleichbleibend, jedoch die Besetzungsquote ist seit etwa 2010 rückläufig. Als Ausnahme der Entwicklung kann das Jahr 2017 gesehen werden, da ein leichter Anstieg an Auszubildenden zu verzeichnen war. In Österreich und Deutschland gibt es hierfür unterschiedliche Studien bzw. Statistiken, welche im Grunde ausdrücken, dass zirka jede 10-13 Lehrstelle unbesetzt bleibt. Die Not ist groß!

Was hat zu dieser Entwicklung geführt? Die Frage ist keineswegs einfach zu beantworten, jedoch bin ich der Meinung, dass zwei wesentliche Faktoren dazu beigetragen haben. Einerseits hat sich das gesellschaftliche Ansehen von beispielsweise klassischen Handwerksberufen wesentlich verschlechtert. Jugendliche (Generation Z) bekommen ein anderes Lebensideal über verschiedene Kanäle vorgelebt – einfach viel Geld verdienen, Lifestyle, der Amerikanische Traum geht auch in Europa, es gibt nur Sonnenseiten im Leben, werde bekannt & reich… Hinter den Kulissen sieht die Realität doch etwas anders aus. Andererseits wurde von politischer Seite speziell in Österreich eine (höhere) schulische Ausbildung gepusht. Gegenmaßnahmen zur Trendumkehr wurden zwar gesetzt, jedoch dürfte dieser Prozess zur Steigerung von Lehrberufen noch etwas Zeit beanspruchen.

Wie dagegen ankämpfen? Wie wird dein Unternehmen sichtbarer und attraktiver für die Helden von morgen? Nachfolgend Möglichkeiten, wie Sie mit Sicherheit mehr Bewerber generieren!

 

Lösungsansatz:
Handwerksbetriebe bzw. KMU´s stehen vor der Herausforderung, sich als attraktiver Arbeitgeber zu positionieren. Dies sollte unter anderem dort erfolgen, wo diese Zielgruppe tagtäglich aktiv ist (Facebook, Instagram, Snapchat & Co). 

Den jungen Menschen muss eine Perspektive geboten werden. Jedes Unternehmen hat Geschichten zu erzählen. Greifen Sie diese von langjährigen Mitarbeitern auf, welche sich weiterentwickelt haben – sprichwörtlich vom Helfer zum Abteilungsleiter. Für die Generation Z ist es von Wichtigkeit, sich selbst entwickeln bzw. selbst verwirklichen zu können. Zusätzlich ist es von Bedeutung, den jeweiligen Unternehmensgegenstand in den Fokus zu rücken. Erklären Sie ausführlich die auszuübende Tätigkeit des Ausbildungsplatzes, so lebhaft und innovativ als möglich. Zeigen Sie Ihren Usern auf Social Media, dass die Tätigkeit in Ihrem Unternehmen spaß macht und cool ist! Alles ist erlaubt, von ansprechende Bildern bis hin zu lebhaften Kurzvideos und Livechats. Zu Videos gilt es zu sagen, dass keine hochprofessionelle Produktion erforderlich ist, greifen Sie zum Smartphone und wirken Sie in dem was Sie sagen bzw. tun authentisch und glaubhaft. Das schafft vertrauen und vor allem Nähe zum Betrachter!

 

Ausblick:
Die zielgerechte Ansprache von potenziellem Kandidaten wird zukünftig immer wichtiger. Die digitale Visitenkarte Ihres Unternehmens muss Sie bestmöglich repräsentieren. Ein starker Auftritt auf Facebook & Co erhöht die Wahrscheinlichkeit enorm, bereits im Vorfeld Interesse zu erzeugen und den Bekanntheitsgrad zu steigern. Dies ist bereits mit kleinem Budget möglich.

Mathias Langwieser, MSc

 

Wir haben Dienstleistungen und Konzepte entwickelt, um Unternehmen speziell bei der Personalgewinnung von Lehrlingen (AZUBI´s) auf Social Media zu unterstützen. Hier der Link zu unseren Angebot.

Gerne können Sie unverbindlich hier Kontakt mit uns aufnehmen.

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