Social Media Management

In 7 Schritten zu mehr Reichweite – Social Media für EPU & KMU

Sie nutzen Social Media für Ihr Unternehmen und haben das Gefühl, hinsichtlich Reichweite schlummert noch etwas verstecktes bzw. ungenütztes  Potenzial? In diesem Artikel beleuchten wir die wichtigsten Faktoren, welche in Zusammenhang mit Reichweite und Sichtbarkeit stehen. Die Reihenfolge der Punkte ist unsererseits bewusst gewählt. Sollten Sie Ihre Page auf ein neues Level heben wollen, so empfehlen wir diese Vorgehensweise von 1-7!

1. Medium

Welches Medium (Facebook, Instagram, Snapchat…) für Ihr Unternehmen geeignet ist, ist klarerweise Abhängig vom Kreis der Kunden und Interessenten. Wo verkehren diese bzw. wo sind diese vermutlich aktiv? Wer genau ist eigentlich Ihre Zielgruppe (Alter, Geschlecht, Interessen)? Betreiben Sie beispielsweise ein lokales Geschäft, so haben sie in der Analyse einen erheblichen Vorteil. Betrachten Sie Ihre Kunden etwas genauer und finden Sie Gemeinsamkeiten. Die Vermutung liegt nahe, dass Käufer aus dem statischen Handel Ähnlichkeiten mit den Interessenten online aufweisen.

Auch testen ist erlaubt! Wagen Sie den Schritt und versuchen Sie neuartige Kanäle zu nutzen. Ist die Herangehensweise strukturiert und geplant, so bekommen Sie qualitativ wertvolle Ergebnisse. Im Zweifel sprechen Sie mit Experten zu diesem Thema.

Touchpoints, das ist das Stichwort! Jede Möglichkeit, um mit Ihrer Zielgruppe in Verbindung zu treten ist von Wichtigkeit. Aktuelle Studien ergaben, dass ein Kunde zwischen 8-10 Berührungspunkte mit einem Unternehmen durchlebt, bis eine Kaufentscheidung erfolgt. 

2. Werte

Für was steht ihr Unternehmen? Welche Werte sind Ihnen von Wichtigkeit und werden (hoffentlich) gelebt? Vermitteln Sie diese ebenso in der digitalen Unternehmenskommunikation! Die Gestaltung und Art der Beiträge sollte eine gewisse Portion an Wiedererkennung mit sich bringen (Schreibstil, Filter bei Bilder). Positionieren Sie ihr Unternehmen als Marke und brennen Sie sich in die Köpfe Ihrer User!

Beispiele Markenwerte großer Brands:
http://www.brandholosphere.com/markenwerte/

3. Zielsetzung

Einer der wichtigsten Punkte im Zusammenhang mit Social Media ist die Definierung der Zielsetzung. Um dies zu klären, stellen wir unseren Kunden immer die gleiche Frage: Was solls den eigentlich bringen? Die Ziele können unterschiedlichst ausgerichtet sein. Regionale Reichweite, Kunden auf Produkte oder Dienstleistungen aufmerksam machen, Neukundengewinnung, Steigerung des Bekanntheitsgrads, das sammeln von Leads, Shopverkäufe usw.

Ist das Ziel klar definiert, so ist es deutlich einfacher eine Strategie zu entwickeln. Wir vergleichen dies immer mit einer Fahrt im Auto. Stellen Sie sich vor, Sie fahren durch die Gegend und wissen einfach nicht, wann Sie angekommen sind? Warum? Ist ganz einfach, weil Sie nicht wissen wo Sie hinwollen!

4. Intensität

In welchen Intervallen sollen Aktivitäten erfolgen? Hierbei gibt es sogar in Fachkreisen unterschiedlichste Meinungen. Unsere Erfahrung ist in dem Bezug, Qualität vor Quantität. Das heißt, es ist eher sinnvoller, einen Content zu verbreiten, welcher für Ihre User von Relevanz ist. Im Gegensatz postings zu machen, dass einfach was passiert ist eher weniger zu empfehlen und wird meist mit niedrigen Views abgestraft. Anhand der Kennzahlen können Sie ablesen, welche Aktivitäten von Ihrer Fanbase ankommt und was nicht (Werbeanzeigen, aber auch organische Posts).

Eine gängige und vor allem wirkungsvolle Praxis ist die Einteilung von Wochentagen nach Themen. Diese Methode gibt einerseits die Art des Contents vor und schafft Stabilität. Nachfolgend ein klassisches KMU Beispiel mit mindestens fünf wöchentlichen Aktivitäten:

Wochentag

Montag
Dienstag
Mittwoch
Donnerstag 
Freitag
Samstag
Sonntag

Thema

Kundenservice

Neue Produkte

Aktuelle Aktionen

Unsere Werte
Info über Kooperationspartner

Anhand der Interaktionsraten und Impressionszahlen kann auch abgelesen werden, wie häufig Beiträge gepostet werden sollten. Mehrmals täglich, oder 3x per Woche? Dies gilt es herauszufinden!

5. Strategie

Die Strategie beschreibt den Weg zum Ziel und vereint alle vorangegangenen Teilbereiche. Das Medium ist als Basis der Kommunikation anzusehen. Die Werte widerspiegeln das jeweilige Unternehmen, die Zielsetzung definiert das sprichwörtliche „Was Solls bringen“. Die Intensität beschreibt den Aufwand, der in diesem Zusammenhang aufgewendet wird. Eine ausführliche Planung ist hierbei unerlässlich. Seien Sie dabei kreativ und flexibel, binden Sie Ihre Mitarbeiter  in diesen Prozess ein. Zu empfehlen ist eine Planerstellung mindestens ein Jahr im Voraus. 

Wesentliche Punkte bei der Strategieerstellung:

  • „Wann“ sind welche Themen zu kommunizieren? 
  • “Wie oft” sollen Aktivitäten erfolgen?
  • “Wie” hat die Kommunikation im allgemeinen zu erfolgen?
  • “Was” soll im Grunde kommuniziert werden?

6. Konsequenz

Lange Zeit wurde das Facebook-Profil und der Instagram-Account mehrmals per Woche mit tollen, lustigen und spannenden Beiträgen bespielt. Die Community war schlicht und einfach begeistert. Und dann… passiert einige Wochen oder vielleicht auch Monate NICHTS. Klar, wir kennen die Probleme, welche Unternehmen tagtäglich so beschäftigen. Vielleicht ist diejenige Mitarbeiterin krank oder aus dem Betrieb ausgeschieden, welche dies verwaltet hatte. Oder der Umsatz hat sich nach einigen Monaten nicht spürbar gesteigert, demnach bringts vermutlich nichts. 

Ja, es ist verständlich dass es ab und zu schwierig ist, jene digitale Profile zu pflegen. Nur alleine dort zu sein, ist leider zu wenig. Setzen Sie sich konsequent Ziele, welche individuell gestaltbar sind (z.B.: 3 Posts wöchentlich zu unterschiedlichsten Themen). Facebook bietet die Möglichkeit, Beiträge zu Planen. Jetzt einen Post erstellen und beispielsweise in drei Wochen am Dienstag 19:30 automatisch veröffentlichen lassen! Cool, oder? Für andere Netzwerke gibt es Tools, welche dies in ähnlicher Form erledigen.

7. Analyse

Im Laufe der Zeit, wird eine Vielzahl an Daten gesammelt, doch für was brauchen wir die? Dies ist relativ einfach zu beantworten! Nur wenn jemand weiß, was gut ist, kann das schlechte verbessern. Durchleuchten Sie Ihre Posts und Werbeanzeigen und finden Sie heraus, was in Ihrer Community gut angenommen worden ist. Welche Beiträge sind förmlich abgegangen wie eine Rakete? Was hat die Community weniger oder garnicht berührt? Was war daran Schuld? War das Bild schlecht, war der Text anders wie normal, war der Zeitpunkt der Veröffentlichung eines Beitrages ungünstig? Es gibt viele Faktoren welche von Wichtigkeit sind. Dies im speziellen für Webseller! Bei welchen Anzeigen wurden gekauft und bei welchen wurde nicht gekauft? In der Onlinewelt ist nichts perfekt, aber eine Optimierung ist unerlässlich! Dieser Prozess hilft Ihnen auch dabei, Ihre Kunden besser zu verstehen.

Legen Sie Kennzahlen fest, welche eine laufende Überwachung Ihrer Page ermöglichen. Welche geeignet sind, ist abhängig vom Unternehmensgegenstand bzw. der Zielsetzung. Hier ein paar mögliche Bezugswerte: CPC, CTR, CPM, erhaltene Nachrichten, Shop-Verkäufe, Page Likes usw.

Brauchen Sie Hilfe im Bezug zu diesem Thema? Gerne helfen wir!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.