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Das Wichtigste in 30 Sekunden
- Google räumt auf: Das Core Update vom Dezember 2025 straft Webseiten mit massenhaft erstellten, ungeprüften KI-Texten drastisch ab.
- Der neue Ranking-Faktor: „Experience“ (echte Erfahrung) ist die Währung für 2026 - persönliche Einblicke schlagen generische Informationen.
- Strategie-Wechsel: Nutze KI als Assistenten für die Struktur, aber lass den Menschen das Finale schreiben.
Hast du in den letzten Tagen mal in deine Analytics geschaut? Wenn die Kurve plötzlich nach unten zeigt, bist du nicht allein. Das Google Core Update vom Dezember 2025 hat eingeschlagen. Und die Botschaft ist deutlicher als je zuvor: Die Party für billigen, massenhaft produzierten KI-Content ist vorbei.
Wir haben es bei LP Marketing schon länger geahnt und die Trends der letzten Monate haben darauf hingedeutet. Jetzt ist es amtlich. Webseiten, die einfach nur ChatGPT-Texte per Copy-and-Paste veröffentlichen, verlieren massiv an Sichtbarkeit. Was Google jetzt sehen will, ist der Mensch hinter der Maschine.
Schauen wir uns an, was genau passiert ist und wie du deinen Content jetzt für 2026 fit machst.
Das Ende der „KI-Tapete“
Lange Zeit funktionierte es ganz gut: Du gibst der KI ein Keyword, sie spuckt 800 Wörter aus, du stellst es online. Fertig. Das Internet wurde dadurch 2025 mit Textwüsten geflutet, die zwar gut klingen, aber nichts Neues sagen. Google nennt das intern oft „Unhelpful Content“.
Das Dezember-Update zielt genau darauf ab. Der Algorithmus ist inzwischen extrem gut darin geworden, Muster zu erkennen. Texte ohne Ecken und Kanten, ohne echte Meinung und ohne neue Informationen werden aussortiert.
Das Risiko ist real: Wenn du KI ohne Strategie und menschliche Kontrolle einsetzt, leidet deine Glaubwürdigkeit und jetzt auch dein Ranking. Qualität schlägt Quantität - das ist keine Phrase mehr, sondern technische Realität.
Experience: Dein Ass im Ärmel
Vielleicht hast du schon vom E-E-A-T Prinzip gehört (Experience, Expertise, Authoritativeness, Trustworthiness). Google hat den ersten Buchstaben - Experience (Erfahrung) - jetzt massiv aufgewertet.
Was bedeutet das für dich als Webshop-Betreiber oder Dienstleister? Google will Beweise sehen, dass du weißt, worüber du schreibst. Dass du das Produkt wirklich in der Hand hattest. Dass du die Dienstleistung wirklich erbracht hast.
Eine KI kann Informationen zusammenfassen. Aber sie kann nicht:
- Beschreiben, wie sich der Stoff eines Hoodies auf der Haut anfühlt.
- Erzählen, welcher Fehler bei der Montage eines Ersatzteils am häufigsten passiert.
- Eine echte Kundenstory mit Emotionen wiedergeben.
Genau diese Lücke musst du füllen. Menschliche Creator und echte Stimmen behalten den Vorteil in Sachen Glaubwürdigkeit, weil wir Menschen uns mit Menschen verbinden wollen, nicht mit Robotern.
„Eine KI kann dir sagen, wie viel Bar Druck eine Kaffeemaschine hat. Aber nur ein Mensch kann dir sagen, ob der Kaffee am Montagmorgen damit schmeckt. Experience ist das SEO-Gold für 2026.“
Die Strategie für 2026: KI als Werkzeug, Mensch als Veredler
Bedeutet das, du sollst deine KI-Tools kündigen? Auf keinen Fall. KI ist ein mächtiger Motor für deine Effizienz. Aber du darfst das Lenkrad nicht loslassen.
Hier ist unser bewährter Workflow, mit dem du sicher durchs Update kommst:
1. Die KI liefert das Gerüst
Lass dir von der KI Gliederungen erstellen, Themenideen finden oder erste Entwürfe schreiben. Das spart dir die Angst vor dem weißen Blatt Papier.
2. Der „Human Touch“ bringt das Ranking
Jetzt kommst du ins Spiel. Gehe in den Text und ergänze:
- Ich-Perspektive: Schreibe Sätze wie „Meiner Erfahrung nach…“ oder „Wir haben bei unseren Kunden bemerkt, dass…“.
- Eigene Bilder: Stockfotos sind okay, aber selbst gemachte Fotos (auch vom Handy) sind Gold wert. Sie beweisen physische Anwesenheit.
- Konkrete Beispiele: Statt „Guter Service ist wichtig“, schreibe: „Als Frau Müller uns letzte Woche anrief…“.
3. Der Faktencheck
KI halluziniert gerne mal. Ungeprüfte Fakten sind Gift für dein Vertrauen. Wenn du Inhalte veröffentlichst, die falsch sind, straft dich nicht nur Google ab, sondern auch dein Kunde.
Praxisbeispiel: Der Webseller-Check
Lass uns das an einem Beispiel für einen Onlineshop durchspielen. Du verkaufst Kaffeemaschinen.
Variante A (Abgestraft): Du nimmst den Text vom Hersteller und lässt ihn von einer KI umschreiben. Das Ergebnis: „Diese Kaffeemaschine brüht exzellenten Kaffee mit 15 Bar Druck. Sie ist leicht zu reinigen und sieht modern aus.“ Das steht so auf 50 anderen Seiten auch. Mehrwert: Null.
Variante B (Ranking-Gewinner): Du nutzt die technischen Daten der KI, schreibst aber dazu: „Ich habe die Maschine heute Morgen im Büro getestet. Der Wassertank sitzt etwas stramm - man braucht beide Hände zum Einsetzen. Aber der Espresso ist nach 25 Sekunden perfekt heiß. Mein Tipp: Nutzt einen feineren Mahlgrad als in der Anleitung steht.“ Das ist Experience. Das kann keine KI simulieren. Das ist hilfreich.
Fazit: Zeig dich!
Versteck dich nicht hinter perfekten, glatten Sätzen. Deine Kunden kaufen bei dir, weil du ein Experte bist. Das Google Update vom Dezember 2025 ist eigentlich eine gute Nachricht für alle, die ehrliche Arbeit leisten. Es filtert den Lärm heraus.
Nimm dir diese Woche Zeit. Check deine wichtigsten Seiten. Wenn sie sich lesen wie ein Lexikon-Eintrag von 1990, bring deine Persönlichkeit rein.
💡 FAQs - So sicherst du dein Ranking trotz Core Update
Doch, absolut! Google verbietet KI nicht. Es geht darum, dass der Inhalt hilfreich ist. Nutze KI für Ideen, Struktur und Entwürfe. Aber veröffentliche nichts ungelesen. Der finale Schliff und die persönliche Erfahrung müssen von dir kommen.
Nutze die „Ich“-Form, wenn es passt. Binde eigene Fotos oder Videos ein, die dich bei der Arbeit oder mit dem Produkt zeigen. Zitiere echte Kundenfragen oder erzähle Anekdoten aus deinem Geschäftsalltag. Das sind Signale, die eine reine Text-KI nicht liefern kann.
Nicht löschen, sondern veredeln! Schau dir deine meistbesuchten Beiträge an. Wenn das reine KI-Texte sind, überarbeite sie. Füge einen Absatz mit deiner persönlichen Meinung hinzu, aktualisiere die Daten und mach den Text „menschlicher“. Das kann oft schon reichen, um das Ranking zurückzuholen.
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